Erzählung: Die Drachenträne
»Ein Geschenk? Mein Geburtstag ist doch schon vorbei oder gibt es einen Feiertag, den ich verpasst habe?«
Ich lächelte Fräulein Nachtigall an und schüttelte den Kopf. »Nichts dergleichen. Das Ganze ist auch nicht wirklich ein Geschenk... Es ist eher eine Bitte an Euch«, erklärte ich und reichte der Magierin ein kleines Päckchen.
Nachtigall runzelte kurz die Stirn und öffnete dann das Geschenk.
Überrascht betrachtete sie das Schmuckstück und sah dann zu mir auf. »Eine Drachenträne? Warum schenkt ihr mir so etwas Kostbares?«
Ich zuckte mit den Schultern. »Wie gesagt, es ist kein richtiges Geschenk. Diese Drachenträne ist nicht einfach nur ein Schmuckstück und das wisst Ihr sicherlich noch besser als ich. Ich möchte Euch darum bitten, diesen Gegenstand einzusetzen, wenn es nötig sein sollte.«
Fräulein Nachtigall musterte mich leicht beunruhigt. »Denkt Ihr, Morgana und Morpheus werden in naher Zukunft ihre Schattenform benutzen?«, fragte sie und blickte nachdenklich auf die Drachenträne in ihren Händen.
Ich schüttelte betrübt den Kopf. »Es geht nicht um die beiden. Es geht um mich.«
Überrascht starrte mich die Magierin an. »Ihr seid...?«
Ich nickte leicht. »Ja, bin ich. Ich denke, das erklärt so einiges, nicht wahr?«
»Ja, durchaus... Aber warum habt Ihr nicht schon viel früher davon erzählt?«
»Weil ich es selbst erst seit Kurzem weiß. Die Rabenkinder haben es mir gesagt. Sie hätten viel früher damit rausrücken können...«
Nachtigall nahm meine Hand. »Aber Ihr wollt mich doch nicht wirklich darum bitten, die Drachenträne gegen Euch einzusetzen?«
Ich blickte zur Seite. »Doch, wenn es wirklich sein muss, werde ich meine Schattenform benutzen und ich bin mir sehr sicher, dass ich sie nicht lange unter Kontrolle haben werde. Deswegen brauche ich die Sicherheit, dass es jemanden gibt, der mich im Notfall aufhalten kann. Ich will keine Unschuldigen verletzen.«
Eine Weile schwieg Fräulein Nachtigall, dann sah sie wieder zu mir auf. »In Ordnung. Wenn es das ist, was Ihr wollt, dann werde ich Euch dieses Wunsch nicht verwehren.«
Ich lächelte erleichtert. »Ich danke Euch sehr, Fräulein Nachtigall. Ich wusste, dass ich auf Euch zählen kann«, sagte ich. »Ich möchte Euch allerdings um noch etwas bitten. Keiner soll wissen, was ich wirklich bin. Sie werden es alle noch früh genug erfahren...«
Die Magierin nickte. »Verstanden. Ich werde es für mich behalten. Allerdings...«, fing sie an. »solltet Ihr eigentlich genug Vertrauen zu Euren Freunden haben...«
»Es geht nicht um meine Freunde. Sorgen macht mir nur Meister Eule. Wenn er die Wahrheit erfährt, dann... Ach, weiß der Erbauer, was er dann mit mir macht. Je weniger Leute davon wissen, umso geringer ist das Risiko, dass er es erfährt.«
Wieder nickte Nachtigall und legte die Kette, an der die Drachenträne hing, an. »Ich hoffe, dass ich die Drachenträne niemals einsetzen muss. Ich will mir die Gefahr, die Euch dazu zwingen würde, Eure Schattenform anzunehmen, gar nicht vorstellen...«
Ich lächelte besonnen. »Keine Sorge. Bisher haben wir noch alles überstanden. Ganz ohne Hexerei. Naja, ganz ohne meine Hexerei.«
Nachtigall lächelte matt. »Ich bewundere Eure Besonnenheit wirklich sehr. Sie wird in manch dunklen Zeiten unser größter Schatz sein.«
Ich grinste breit. »Mein größter Schatz in dunklen Zeit wird immer Fräulein Amsels Erdbeerkuchen sein«, antwortete ich und brachte gleich darauf zwei Stücken von besagtem Kuchen aus der Küche.
Die Magierin schmunzelte und setzte sich an den Tisch. »Ihr seid wirklich eine außergewöhnliche Hexe, Kommandantin.«
Ich lächelte Fräulein Nachtigall an und schüttelte den Kopf. »Nichts dergleichen. Das Ganze ist auch nicht wirklich ein Geschenk... Es ist eher eine Bitte an Euch«, erklärte ich und reichte der Magierin ein kleines Päckchen.
Nachtigall runzelte kurz die Stirn und öffnete dann das Geschenk.
Überrascht betrachtete sie das Schmuckstück und sah dann zu mir auf. »Eine Drachenträne? Warum schenkt ihr mir so etwas Kostbares?«
Ich zuckte mit den Schultern. »Wie gesagt, es ist kein richtiges Geschenk. Diese Drachenträne ist nicht einfach nur ein Schmuckstück und das wisst Ihr sicherlich noch besser als ich. Ich möchte Euch darum bitten, diesen Gegenstand einzusetzen, wenn es nötig sein sollte.«
Fräulein Nachtigall musterte mich leicht beunruhigt. »Denkt Ihr, Morgana und Morpheus werden in naher Zukunft ihre Schattenform benutzen?«, fragte sie und blickte nachdenklich auf die Drachenträne in ihren Händen.
Ich schüttelte betrübt den Kopf. »Es geht nicht um die beiden. Es geht um mich.«
Überrascht starrte mich die Magierin an. »Ihr seid...?«
Ich nickte leicht. »Ja, bin ich. Ich denke, das erklärt so einiges, nicht wahr?«
»Ja, durchaus... Aber warum habt Ihr nicht schon viel früher davon erzählt?«
»Weil ich es selbst erst seit Kurzem weiß. Die Rabenkinder haben es mir gesagt. Sie hätten viel früher damit rausrücken können...«
Nachtigall nahm meine Hand. »Aber Ihr wollt mich doch nicht wirklich darum bitten, die Drachenträne gegen Euch einzusetzen?«
Ich blickte zur Seite. »Doch, wenn es wirklich sein muss, werde ich meine Schattenform benutzen und ich bin mir sehr sicher, dass ich sie nicht lange unter Kontrolle haben werde. Deswegen brauche ich die Sicherheit, dass es jemanden gibt, der mich im Notfall aufhalten kann. Ich will keine Unschuldigen verletzen.«
Eine Weile schwieg Fräulein Nachtigall, dann sah sie wieder zu mir auf. »In Ordnung. Wenn es das ist, was Ihr wollt, dann werde ich Euch dieses Wunsch nicht verwehren.«
Ich lächelte erleichtert. »Ich danke Euch sehr, Fräulein Nachtigall. Ich wusste, dass ich auf Euch zählen kann«, sagte ich. »Ich möchte Euch allerdings um noch etwas bitten. Keiner soll wissen, was ich wirklich bin. Sie werden es alle noch früh genug erfahren...«
Die Magierin nickte. »Verstanden. Ich werde es für mich behalten. Allerdings...«, fing sie an. »solltet Ihr eigentlich genug Vertrauen zu Euren Freunden haben...«
»Es geht nicht um meine Freunde. Sorgen macht mir nur Meister Eule. Wenn er die Wahrheit erfährt, dann... Ach, weiß der Erbauer, was er dann mit mir macht. Je weniger Leute davon wissen, umso geringer ist das Risiko, dass er es erfährt.«
Wieder nickte Nachtigall und legte die Kette, an der die Drachenträne hing, an. »Ich hoffe, dass ich die Drachenträne niemals einsetzen muss. Ich will mir die Gefahr, die Euch dazu zwingen würde, Eure Schattenform anzunehmen, gar nicht vorstellen...«
Ich lächelte besonnen. »Keine Sorge. Bisher haben wir noch alles überstanden. Ganz ohne Hexerei. Naja, ganz ohne meine Hexerei.«
Nachtigall lächelte matt. »Ich bewundere Eure Besonnenheit wirklich sehr. Sie wird in manch dunklen Zeiten unser größter Schatz sein.«
Ich grinste breit. »Mein größter Schatz in dunklen Zeit wird immer Fräulein Amsels Erdbeerkuchen sein«, antwortete ich und brachte gleich darauf zwei Stücken von besagtem Kuchen aus der Küche.
Die Magierin schmunzelte und setzte sich an den Tisch. »Ihr seid wirklich eine außergewöhnliche Hexe, Kommandantin.«
Kommandantin Quetzal - 16. Apr, 19:08

Langweilig
Unverantwortlich!